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  • Pulau Bidong

    Die zwei Tage auf der Insel Bidong waren das Einzige, was wir vor unserer Abreise zeitlich fest eingeplant hatten. Dort fand Anfang Oktober ein großes Event zum Thema Tauchen mit Menschen mit Behinderung statt. Veranstalter waren die Universitäten von Kuala Lumpur und Kuala Terengganu in Malaysia, der Tourismus-Verband Malaysia sowie die amerikanische Nonprofit-Organisation Diveheart, die Tauchkurse für Menschen mit Behinderung entwickelt und durchführt und Tauchlehrer ausbildet.

    Mit dem Speedboat ging es in 30 Minuten nach Bidong:

    Noch am Hafen (Jetty) von Merang. Unser Running-Gag ist, dass ich immer „Shetty“ anstatt „Jetty“ sag und dann Karina an Ponys denkt, die vom Steg galoppieren…..
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  • Eingewöhnung

    Es hat uns so gut getan, dass wir jetzt doch lange auf den Perhentian-Inseln geblieben sind.

    Ich hatte ja gleich zu Beginn einen größeren Durchhänger und konnte vor lauter Zweifeln und Sorgen drei Tage und Nächte kaum essen und schlafen. Das viele Reisen am Anfang und das Moskito-und Mäuse-Desaster in der letzten Unterkunft haben auch nicht zu mehr Appetit und besserer Laune beigetragen.

    Inzwischen habe ich mir ein Stück weit ein Beispiel an meinem Mann und meinen Kindern genommen und werde offener dem vielen Neuen gegenüber.

    Wir sind jetzt in einer sehr chilligen Unterkunft für Rucksack-Reisende gelandet.

    Ausblick von der Veranda unseres Häuschen
    Unser Häuschen

    Die Kinder haben sich völlig problemlos eingelebt und sind ganz fröhlich und selbständig.

    Sie lernen Englisch und reißen sich darum, Essen und Getränke zu bestellen. Das ist wirklich schön zu sehen und hat natürlich viel dazu beigetragen, meine Zweifel der ersten Tage zu zerstreuen.

    Hunger!!!
    Four toasts with butter and Jam😋

    Mit einer Tagesstruktur kämpfe ich allerdings noch ein bisschen. Die braucht anscheinend niemand außer mir.

    Nach dem Aufwachen haben immer alle gleich Hunger, das lässt uns also immerhin flott zum Frühstück aufbrechen. Dann gehen wir entweder ans Meer zum Baden, Schnorcheln oder Tauchen. Mittags machen wir eine lange Pause, in der auch die Hausaufgaben stattfinden. Luisa und Juli machen prima mit.

    Grüne Meeresschildkröte, Schwarzspitzen-Riffhai und Sergeant-Major-Fische

    In den letzten Tagen haben wir viel mit einer dänischen Familie verbracht. Auch sie sind neun Monate lang in Südostasien unterwegs. Der Austausch mit ihnen ist eine große Bereicherung für uns.

    Wir frisieren uns gegenseitig
    Feuershow am Abend
    Die Mädels sind bei der Feuershow eingeschlafen.
    So munter waren sie am Nachmittag

  • Tauchen bei den Perhentian Inseln

    Die Perhentian Inseln sind eines der schönsten Tauchgebiete hier in Malaysia. Die ersten zwei Tage wurde ich von Sayed gleich eingespannt, die Padi Open-Water Freiwassertauchgänge für 3 malaysische Jungs zu machen.
    Der erste Tauchgang war vom Strand aus, mit viel Brandung und schlechter Sicht, fast wie Tauchen im Langwieder See. Danach sind wir mit dem Boot rausgefahren und hatten gute Sicht.

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  • Eindrücke von den Perhentians

    Unsere Unterkunft

    Der vordere Teil des Häuschens unten rechts ist unsere Unterkunft.

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  • Spass im Shoppingcenter von Subang USJ

    Das ist jetzt schon fast 2 Wochen her, aber ich musste das Video hochladen.
    Die Kinder haben riesige fahrbare Dinos ausgeliehen und sind durchs Shoppingcenter geflitzt:

     

    Dinopark live.

  • Hausaufgaben

    Kunst- und Bio- Stunde

    Wie schön, mit so motivierten und interessierten Kindern zu lernen..

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  • Herzlicher Empfang in Kuala Lumpur

    Wir wurden direkt am Gate in Kuala Lumpur mit einer grossen Tafel, welche unsere Namen trug. Eine Delegation des malaysischen Tourismusverbands fuhr uns mit einem Elektroauto durch den Flughafen vorbei an allen Schlangen zur Passkontrolle für Diplomaten. Solch einen Empfang hatten wir nicht erwartet. Auf meine Frage, warum sie uns abholen, erwiderte der nette Herr, dass wir ja in der Tourismusbranche arbeiten, was ich dann zuversichtlich bejahte.

    Als wir dann durch alle Kontrollen waren, durften wir im Empfangsbüro des Tourismusverbands von Malaysien auf unseren Freund Sayed warten, welcher uns kurz darauf herzlich empfing.

    Sayed hat 35 Jahre für den Flughafen gearbeitet, war zum Schluss CFO (Finanzdirektor) und arbeitet jetzt für den Tourismusverband. Jetzt war für uns klar, wer hinter all dem stand. Danke Sayed! (unten rechts im Bild)

  • Warum weg?

    Die Reaktionen auf unsere Entscheidung, ein Jahr lang ein Familien-Sabbatical zu machen, waren zum allergrößten Teil positiv. Trotzdem habe ich immer ein bisschen das Gefühl, erklären zu müssen, dass es nicht (in meinen Augen ganz dekadent) darum geht, die Welt zu bereisen, sondern ganz einfach nur darum, Zeit als Familie zu verbringen.

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